Hazl-Sieben verliert erneut in der Fremde!
vom 14.01.2012
GENSUNGEN-FELSBERG Am gestrigen Samstagabend hatte die Lok bei der HSG Gensungen-Felsberg ihr erstes Pflichtspiel im Jahr 2012 zu bestreiten. Vor rund 400 Zuschauern brachte der Kroate Dino Dragicevic die Eisenbahner zunächst in Führung und beteiligte sich in den folgenden Minuten an einem wahren Fehlwurffestival. Statt mehrerer Tore Führung gab es nun also einen harten Fight, der sich im ersten Durchgang vom Auftreten her nahtlos an das Pohlheim-Spiel im Dezember anschloss! Gegen Ende der ersten Halbzeit reagierte Trainer Petr Hazl auf die geringe Wirkung von Mittelmann Jiri Boucek und brachte für ihn das Talent Nils Jürschke, der allerdings postwendend in seinem ersten Angriff von den Gastgebern aus der Luft gepflückt wurde und durch die Folgen der Kopflandung nicht weiter mithelfen konnte. Aus Loksicht betrachtet war die erste Hälfte eher ein weiterer Rückschlag als ein Schritt in die richtige Richtung. Ganze 15 Fehlwürfe unterliefen den Pirnaern im ersten Durchgang und somit ging Gensungen folgerichtig mit einer 15:9-Führung in die Kabine.
Pünktlich mit Anpfiff der zweiten Halbzeit begann für den Spanier A. A. Fernandez Rodriguez der erste längere Pflichtspieleinsatz für den ESV. Manager Uwe Heller war nach dem Spiel mit der Leistung von Antonio zufrieden und attestierte ihm trotz unübersehbarer Aufregung eine gute Leistung. Generell brachten die Lokmannen in der zweiten Hälfte wieder eher das auf die Platte, was man von ihnen erwarten darf. Beim zwischenzeitlichen 22:21 hatte die Hazl-Sieben gar die Chance auszugleichen! Der Ausgleich blieb jedoch aus und die HSG Gensungen-Felsberg zog nach und nach davon. In der 50. Minute wurde Mario Percin nach einer eher durchschnittlichen Leistung durch Sven Grathwohl ersetzt. Analog zum Foul an Nils Jürschke erwischte es auch unseren Spanier. Dieser musste nach einem ähnlich harten Foul mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Feld und bekam unverständlicher Weise die gelbe Karte. Manchmal kennt Witzigkeit keine Grenzen. Lachen wollte nach der 27:24-Niederlage zwar keiner der Eisenbahner, Uwe Heller sah aber eine "ausbaufähige Leistung im zweiten Durchgang"! Beste Spieler waren mit je sechs Treffern Torsten Schneider und Gasper Martinc.
Am kommenden Samstag kommt es in der Pirnaer Sonnenstein-Arena zum Derby mit dem SV Anhalt Bernburg.
Torschützen:
Martinc und Schneider je 6, Milicevic 3/1, Skusek 2/1, Fernandez und Weiß je 2, Boucek, Dragicevic und Helbig je 1
Ihr Michael Weinbrecht
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