Lok ohne Feuer am vierten Advent!
vom 18.12.2011
POHLHEIM Nach dem Halbfinaleinzug am Freitag in Riesa ging es für die Lok am vierten Advent zum Ligaspiel gegen die HSG Pohlheim nach Hessen. Vom Papier her war das Duell 15. gegen 3. eine klare Angelegenheit! Wie schnell diese vermeintlich gute Ausgangsposition beim Favoriten, in diesem Fall die Lok, zu Lustlosigkeit führen kann, bewies die Hazl-Sieben in erschreckender Form zum Jahresabschluss in Pohlheim.
Als Pirna zur 1:3-Führung verwandelte waren die Ausgangspositionen noch gegeben, wenig später durften die rund 350 anwesenden Zuschauer allerdings eine 7:3-Führung der HSG Pohlheim bejubeln. Ab diesen Zeitpunkt war der Faden im Pirnaer Spiel gerissen und die Gastgeber nahmen von da an Jiri Boucek in Manndeckung und provozierten dadurch technische Fehler und übereilige Abschlüsse der Lok. Folgerichtig hielt der Vorsprung der Gäste auch bis zur Pause. Zur Halbzeit stand es 13:10 für Pohlheim.
Wer im zweiten Durchgang mit einem Aufbäumen der ambitionierten Eisenbahner rechnete, musste sich eines Besseren belehren lassen. Die Hazl-Sieben schaffte es nicht die mentale Blockade zu lösen und zeigte dem entsprechend eine erschreckende Angriffs- und Abwehrleistung. Auch die zuletzt gut aufgelegten Pirnaer Keeper konnten durch ihre unterdurchschnittlichen Leistungen nicht zu einem besseren Ausgang beitragen. Verdienter Maßen verloren die Lokmannen gegen einen keinesfalls übermächtigen Abstiegskandidaten mit 28:22. Lok-Manager Uwe Heller sprach nach dem Spiel von einer "geschlossenen Mannschaftsleistung im negativen Sinne"!
Torschützen:
Milicevic 7/2, Skusek 5, Delinac und Martinc 3, Schneider und Weiß 2

