Saisoneröffnung beim ESV, Pokal in Döbeln

Misslungene Generalprobe, geglückte Premiere? Das Ergebnis gegen den mitteldeutschen Oberligisten HC Elbflorenz Dresden gab zumindest die Erkenntnis, dass der zweite Anzug beim ESV noch nicht recht zu passen scheint. Gab man sich in den ersten 30 Minuten keine Blöße und versuchte den 300 Zuschauern in der Sonnenstein-Arena gar einige Kabinettstückchen zu servieren, so schlichen sich doch in Halbzeit zwei mehr und mehr Fehler ein, die es den Gästen aus der Landeshauptstadt ermöglichten, mit einfachen Toren das Ergebnis erträglicher zu gestalten, als es die Kräfteverhältnisse im ersten Durchgang zeigten
Nach einer kurzen Abtastphase übernahmen die Lok-Mannen das Zepter und konnten mit zunehmendem Spielverlauf das Tore-Konto peu à peu in die Höhe schrauben. Einer rigiden Deckungsarbeit folgten unter anderem durch Konter immer wieder schnelle Tore. Und kam doch einmal ein HC-Spieler durch die Abwehr des ESV, so stand mit Sven Grathwohl ein sicherer Rückhalt zwischen Pfosten, der den Angreifern ein ums andere Mal den Zahn ziehen konnte. So ging es mit einem 19:9 in Kabinen.
In Hälfte zwei gab Fritz Zenk der zweiten Reihe Gelegenheit, sich zu beweisen. Der 10-Tore-Abstand konnte bis zur 49. Spielminute gehalten werden, bevor die Gäste mit aggressiverer Deckung auch den ESV zu einfachen Fehlern zwangen und den ein oder anderen Ball im Gehäuse des erst kürzlich (für die Zeit der noch nicht endgültigen Sperre von Jan Resimius) vom HC kelag Kärnten verpflichteten Ninoslav Pavelić unterbringen konnten. So stand abschließend ein 33:25-Sieg zu Buche. Jürgen Steinscherer mit sieben, Robert Weiß und Torsten Schneider mit jeweils sechs und Dino Dragičević mit fünf Treffern trugen sich in die Torschützenliste ganz oben ein. Henri Auer, Petr Hazl und Lukas Baase kamen aufgrund von Krankheit bzw. Verletzung vorsorglich nicht zum Einsatz.
Was bleibt ist die Erkenntnis, dass die lange und harte Vorbereitung schon ihre Früchte trägt und die Mannschaft heiß ist, auf den Start in Liga drei. „Dass freilich noch nicht alles funktionieren kann und einiges probiert wurde, was letztlich nicht immer gelang, ist klar. Aber die Jungs wollen endlich in die Saison starten und das Thema Vorbereitung abschließen können“, so Fritz Zenk.
LOK: Grathwohl, Pavelić, Steinscherer (7/1), Wehner, Weiß (6), Bouček (3/1), Lumpe (2), Buzančić (2), Helbig (1), Dragičević (5), Schneider (6), Serafimovics (1)
Spielfilm: 1:0 (1.), 4:2 (7.), 8:4 (14.), 12:6 (19.), 15:7 (22.), 18:8 (27.), 19:9 (HZ), 20:9 (31.), 23:13 (38.), 26:16 (43.), 29:19 (49.), 30:22 (53.), 32:24 (55.), 33:25
Ein riesengroßer Dank gilt allen Fans für´s fleißige Würsteessen und der Unterstützung des Fan-Projektes. So haben wir für unsere Ideen nun auch die entsprechenden Mittel zur Verwirklichung dieser. Nochmals ein großes Dankeschön von Micha & Tom

Erste Runde im Molten-Pokal

Die Partie der ersten Runde des Molten-Pokals bei der zweiten Vertretung der HSG Neudorf-Döbeln war das erste echte Spiel ohne Vorbereitungscharakter. Beim vier Klassen tiefer spielenden Bezirksmeister erledigten die Zenk-Schützlinge die erste Pflichtaufgabe und verließen das Parkett mit einem 16:45 (6:24)-Erfolg.

Tom Reiche

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