Saisonvorbereitung geht in die finale Phase
Knapp drei Wochen vor dem Start in die erste Saison in der neuen dritten Liga, geht die Vorbereitung des ESV Lokomotive Pirna in die finale Phase. Im Trainingslager im mecklenburgischen Loitz konnten die Schützlinge von Trainer Fritz Zenk den Turniersieg beim 8. Peenetal-Cup einfahren und dabei Erfolge gegen den gastgebenden Nord-Drittligisten HSV Peenetal Loitz, die zweite Vertretung des 1. VfL Potsdam und den polnischen Vertreter Energetyk Gryfino verbuchen.
Eine Woche darauf gab es dann das Aufeinandertreffen mit dem tschechischen Extraligisten TJ Jiskra Trebon und einen 31:26-Erfolg für den ESV. Beim darauf folgenden Turnier in Trebon konnte die Lok ebenfalls zum ersten Platz dampfen, schlug dabei die tschechischen Erstliga-Vertreter TJ Lokomotiva Pilsen (28:21) und HC Dukla Prag (27:25) und musste sich nach einem Fehlpass- und Fehlwurffestival auf eigenen Seiten nur dem österreichischen Erstligisten SG Spigo Handball West Wien geschlagen geben (25:39). Aufgrund von Rückenproblemen mussten die Lok-Handballer dabei auf Henri Auer und Ivars Serafimovics verzichten. Als bester Torschütze des Turniers konnte Jiři Bouček noch einen persönlichen Erfolg verbuchen.
Fritz Zenk zeigte sich mit den Ergebnissen beider Trainingslager (Loitz und Trebon) im Ganzen sehr zufrieden. Insbesondere aber brachten dem Lokführer die spielerische Weiterentwicklung und die mannschaftliche Geschlossenheit ein Lächeln ins Gesicht. Hervorzuheben sei hier auch Steffan Helbig, der sich im Angriff und Abwehrverhalten weiter steigerte. „Auf der Kreisposition sind wir also top-besetzt“, so Trainer Zenk. Sichtlich Freude über Spielpraxis zeigte auch der zuvor lang verletzte Petr Hazl, der seine Einsatzzeiten nutzte und mit Erfahrung und Spielwitz zeigte, dass er der Mannschaft in diesem Jahr helfen kann, die angestrebten Ziele zu erreichen.
Am kommenden Mittwoch, den 25.08.2010 gibt es das nächste Testspiel gegen den HSV Ronneburg aus der Mitteldeutschen Oberliga. Anwurf in der Sonnenstein-Arena ist gegen 20 Uhr/20.30 Uhr.
Tom Reiche
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