Lok Pirna nach achtem Saisonsieg Dritter

Quelle: Pirnaer Rundschau

kalle

Pirna. Wesentlich mehr Mühe als erwartet hatte der ESV Lok Pirna im letzten Heimspiel der Hinrunde, um die „Alligators” aus Aschersleben zu bändigen. Die sächsischen Eisenbahner behielten die zwei Zähler erst durch eine gehörigen Kraftakt in der Schlussviertelstunde auf dem Sonnenstein. Außerdem hielt Schlussmann Sven Grathwohl mit einigen Glanzparaden den achten Pirnaer Saisonsieg fest. „Bei uns haben wohl einige gedacht, das wir gegen den Tabellenzwölften im Schongang gewinnen”, schimpfte Trainer Petr Hazl über die etwas laxe Einstellung seiner Spieler in der Anfangsphase. Dort gelang der Lok durch zwei Martinc-Treffer vom Kreis zwar eine 3:2 Führung. Danach lief bei den Sachsen allerdings nicht mehr viel zusammen. Logische Konsequenz der Pirnaer Einstellung war die 14:16 Führung für den Zweitligaabsteiger. Die hatten im zehnfachen Torschützen Carsten Kommoß ihren besten Akteur. Der Rechtsaußen konnte für die Gäste in der 37. Minute sogar noch einmal auf 15:18 erhöhen. 450 Zuschauer gingen in der Sonnenstein-Arena durch ein Wellenbad der Gefühle bis Jiri Boucek der vielumjubelte Ausgleich zum 20:20 (43. Min) gelang. Weil auch Dusan Milicevic (9 Treffer) im zweiten Spielabschnitt auftaute, konnten sich die Gastgeber langsam absetzen.

Knackpunkt der Partie war der verworfene Siebenmeter von Carsten Kommoß beim Stand von 24:23 für die Lok. Im Gegenzug traf „Toto” Schneider zum 25:23. Die Lok steht am kommenden Wochenende noch einmal vor einer Doppelbelastung. Am Freitag müssen die sächsischen Eisenbahner im Pokal in Riesa antreten. Am Sonntag steht noch eine Meisterschaftsaufgabe beim Vorletzten Pohlheim auf dem Fahrplan. „Wenn die Einstellung von Beginn an stimmt, sollten wir uns 2011 mit zwei Siegen verabschieden”, nimmt Petr Hazl seine Spieler in die Pflicht.
A. Reiche
„Kalle“ Hennig bei der Übergabe der Geldspende an den Vater der kleinen Nele Hofmann
„Spenden für die Delfintherapie“, Stars for Kids e.V., „Jeder Engel braucht einen Stern“, Sparkasse Spree-Neisse, KtoNr. 300000 5330, BLZ 180 500 00. Foto: Hatzi

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