Lok startet mit einer Niederlage ins neue Handballjahr
Quelle: Pirnaer Rundschau vom 16.01.2012
Gensungen. Keinen erfolgreichen Start ins neue Handballjahr gab es für den ESV Lok Pirna-Auftakt. Für die sächsischen Eisenbahner begann 2012 so, wie 2011 endete. Mit einer Auswärtspleite. „Der fünften.“ Wie Manager Uwe Heller zerknirscht feststellte und kündigte gleichzeitig eine etwas härtere Gangart für die Mannschaft an. Bis zum 4:4 lag das Hazl-Team noch im Plan. In der Folgezeit sah es in der Kreisporthalle Gensungen nicht danach aus, als ob die Botschaft vom Saisonziel 3. Tabellenplatz auch in den Köpfen der Spieler so richtig angekommen war. „Das war äußerst dünn, was wir da aufs Parkett gelegt haben“ zeigte sich Uwe Heller vor allem von der Leistung einiger Führungsspieler enttäuscht. Nur zehn Tore in dreißig Minuten und die deutliche 15:10 Halbzeitführung für die Gastgeber sprachen da Bände. Nach dem Wechsel steigerten sich die sächsischen Eisenbahner. „Wir haben der HSG dort einen großen Kampf geliefert. Die fünf Tore Rückstand konnten wir aber trotzdem nicht mehr egalisieren.“ Uwe Heller war vor allem mit der Leistung von Robert Weiß, „Toto“ Schneider (6 Treffer), „Toni“ Fernandez und Gaspar Martinc (6 Treffer) zufrieden. An der Leistung der Unparteiischen hatte der Lok Manager allerdings einiges auszusetzen. „Nils Jürschke und Toni Fer-nandez wurden übel gefoult und die Partie wurde erst nach Gegenstößen mit Torerfolg für die HSG unterbrochen.“ Nach dieser Auftaktniederlage zur Rückrunde sieht der Lok Manager sein Team schon in der nächsten Partie gegen Bernburg stark in Zugzwang. „Wir sind jetzt Sechster. Wenn wir gleich zu Beginn wieder kräftig Federn lassen, ist das Saisonziel in weiter Ferne.“ Für den ESV Lok Pirna werden nach dem Ostderby gegen Bernburg die Aufgaben auch nicht leichter. Coburg und Baunatal sind auch nicht unbedingt Laufkundschaft für das Team von Petr Hazl.
Andreas Reiche
Ein Lichtblick im Pirnaer Team - Torsten Schneider traf sechsmal für die Lok.
Foto: Hatzi

