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Ein rabenschwarzer Abend

Eisenbahner vs. HC Glauchau-Meerane 21:28 (9:15)


Glaubte man noch nach dem letzten Heimspiel gegen Plauen-Oberlosa den Tiefpunkt erreicht zu haben, wurde man am vergangenen Samstag Abend leider im Spiel gegen den HC Glauchau/Merrane eines Besseren belehrt. Wenn aller guten Dinge drei sind, dann trifft das hoffentlich auch für schlechte Dinge zu und es gibt endlich nach drei Heimniederlagen den erhofften Erfolg auf heimischen Parkett. Hoffnung scheint momentan das einzige zu sein was uns bleibt. Hoffnung darauf, dass die Mannschaft endlich konstant ihr Potential abruft, nicht nur Phasenweise. Denn das Team um Schneider und Co hat ja das Handballspielen nicht verlernt. Zum Spiel!



Anfangs wogte das Geschehen hin und her, leichte Vorteile für die Gäste waren zu verzeichnen. Zu oft scheiterten unsere Jungs am bärenstarken Ludek Kylisek im Tor von Glauchau-Meerane. Zudem schlichen sich mehr und mehr technische Fehler ins Spiel der Eisenbahner ein, nur wurden sie vorerst nicht vom Gegner genutzt. Doch leider änderte sich dies im Verlauf der ersten Halbzeit. Die Ballverluste und Abspielfehler waren so nicht länger zu kompensieren. Es kam wie es kommen musste, der HC setzte sich Tor um Tor ab. Zur Halbzeit lagen die Eisenbahner mit 9:15 zurück. Ein Rückstand der, wie sich zeigen sollte, nicht mehr aufzuholen war. Gelang der Start in die zweite Halbzeit noch recht erfolgreich, verfielen die Milicevic-Schützlinge schon nach spätestens 40 Minuten ins alte Muster. Die rote Karte für unseren Kapitän Toto Schneider war dann nur noch das i-Tüpfelchen auf einen Abend zum vergessen. Obwohl man dem Team kämpferisch keinen Vorwurf machen konnte, gelang spielerisch doch sehr wenig.

Viel Zeit zum trauern bleibt aber ohnehin nicht, denn kommenden Samstag steht schon das nächste Heimspiel gegen Delitzsch auf dem Programm. Vielleicht auch ganz gut so. Wiedergutmachung ist dann angesagt um den treuen Pirnaer Fans ihnen für unermüdliche Support zu danken und Zuhause die ersten Punkte zu holen. Dann werden auch die verständlichen Unmutsäußerungen von den Rängen verstummen. Wie es so schön heißt „die Schlacht ist verloren, der Krieg noch nicht“. Deshalb Kopf hoch und einfach besser machen Eisenbahner!!

Spielstatistik (PDF)
Autor: U. Heller
Fotos: M. Förster