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Tabellenführer Paroli geboten

Eisenbahner vs. SG LVB Leipzig 18:19 (7:8)


Trotz der Niederlage am Vorabend des zweiten Advents sahen die vielen Zuschauer in der sehr gut gefüllten Sonnenstein Arena eine aufopferungsvoll kämpfende und nie aufgebende Milicevic Sieben, die mit diesem Auftritt gezeigt hat, dass sie mit allen Mannschaften in der Liga mithalten kann. Um den ambitionierten Tabellenführer zu schlagen bedarf es jedoch eines perfekten Tages. Den konnten wir gestern leider, noch, nicht erleben. In der Breite sicherlich besser besetzt hatten die Leipziger Gäste am Ende dann eben auch noch das Quäntchen Glück auf ihrer Seite.

Aufgrund eines technischen Defekts konnten die Zuschauer über die große Anzeigetafel nur die Spielzeit angezeigt bekommen. Der Spielstand blieb bei 0:0 stehen. Lange Zeit, genau 5 Minuten, war dem auch so bevor den Gästen der erste Treffer gelang. Die Abwehrreihen und die beiden Torhüter dominierten das Spiel. Somit ging der Matchplan von Dusan Milicevic voll auf, der verhindern sollte, das die Leipziger schnelle Tore über die erste und zweite Welle erzielen. Doch auch der starke Mittelblock der Gästeabwehr stand. Somit entwickelte sich ein Spiel mit wenigen Toren und einer Vielzahl von Unterbrechungen. Sicher nichts für Handball Ästheten, aber in kämpferischer Hinsicht ein Augenschmaus. Beim Stand von 7:8 wurden die Seiten gewechselt.



Gelang es den Eisenbahnern in den ersten Minuten des zweiten Abschnitts noch dem LVB Paroli zu bieten konnten diese sich dann bis zur 45. Minute bis auf 4 Tore absetzen. Eine Vorentscheidung schien gefallen, auch weil dieser Vorsprung bis zur 53. Minute gehalten werden konnte. Doch kann kam die in den letzten Wochen schon mehrfach bewunderte Mentalität unsrer Jungs zum Vorschein. Niemals aufgeben, auch wenn die Situation noch so ausweglos erscheint. Über die Stationen 15:18, 16:19 war beim 18:19 der Anschluss wieder hergestellt. Noch blieben den Eisenbahnern fast 90 Sekunden um vielleicht doch noch den einen angestrebten Punkt zu erreichen. Doch was immer auch versucht wurde, der Ball blieb die gesamte Zeit in den Reihen der Gäste, denen es gelang trotz angezeigtem Zeitspiel die Uhr runterzuspielen. In dieser Phase fehlte dann eben das vorhin schon zitierte Glück, um eben doch noch einmal in Ballbesitz zu kommen. Schade. Aber sämtliche Zeugen des Spiels konnten sich sicher sein, dass unsre Mannschaft alles gegeben hat und bis zum letzten Körnchen gekämpft hat. So können die Eisenbahner trotz der Niederlage überwiegend positiv in die 4 wöchige Spielpause gehen und die kommende Weihnachtszeit genießen. Ganz ohne Training wird es aber sicher nicht gehen, wartet doch am 7. Januar schon der nächste schwere Gang auf die SG. Dann geht es zum Tabellen Zweiten nach Köthen.

Würdiger Rahmen des gestrigen Spieltags war der Besuch des Weihnachtsmannes samt fleißigem Wichtels und sogar zwei kleinen Engeln. Vielen Dank allen die diesem Tag einen würdigen Rahmen verliehen haben! Sei es die Spende von Geschenken für die Tombola, seien es die vielen fleißigen Helfer.

Ein ganz besondere Dank an unser Rückraum-Team, das gestern leider um eine Person kleiner geworden ist. Annett Leukroth, die lange Jahre den Spieltag organisiert hat und viele ander Dinge angeschoben hat, widmet sich zukünftig anderen Aufgaben. Vielen Dank für Alles!

Spielstatistik (PDF)
Autor: U. Heller
Fotos - Obere Reihe: J. Krupa // Fotos - Mittlere Reihe: Hatzi // Fotos - Untere Reihe: M. Förster