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Frecher Aussenseiter

Auswärts gegen den Tabellenzweiten


Es geht wieder los - endlich wieder Handball.Grauenvoll waren die endlos langen Wochen ohne das geliebte Spiel, daran konnte auch der Weihnachtsmann und die bunte Knallerei an Silvester nichts ändern 😉 Aber nun erfolgt ja der langersehnte Anpfiff wieder, allerdings mit einer Besonderheit. Matchday ist diesmal erst der Sonntag oder um noch etwas genauer zu werden, der 07. Januar 2018 und Anwurf ist 17 Uhr. Antreten muss unsere Lok dabei in der Heinz-Fricke-Sporthalle bei der HG 85 Köthen. Damit hat man im neuen Jahr auch gleich einen Aufstiegsaspiranten vor der Brust und die Rollen sind sofort klar verteilt. Der Tabellenzweite aus Sachsen-Anhalt ist dabei eindeutig der Favorit und will diesen Anspruch ohne Wenn und Aber gerecht werden. In der Rolle als Außenseiter befinden sich dabei unsere Eisenbahner, was allerdings keine Abwertung der bisher gezeigten Leistung sein soll, sondern eher objektive Einordnung.





Der Gastgeber aus der Bachstadt verlor bisher nur eine einzige Partie und konnte ansonsten immer punkten, wobei sich unsere Pirnaer in der Anfangsphase der Saison bekanntlich etwas schwerer mit dem Punkte sammeln taten. Nichtsdestotrotz weißen die Schützlinge von Dusan Milicevic mittlerweile ein ausgeglichenes Punktekonto auf und konnten phasenweise Fans und Gegner mit ihrem Handballspiel begeistern. Wohl aus diesem Grund heraus warnt auch der Köthener Trainer Svajunas Kairis seine Spieler vor dem schwierigen Kaliber aus Sachsen. Dennoch können unsere Jungs wesentlich entspannter und frecher Aufspielen, weil die besagte Favoriten-Rolle ja nicht bei der Lok liegt und die "Großen" ärgert man ja bekanntlich gerne einmal.

Mit dem nötigen Volldampf wie im letzten Jahr, kann eine Überraschung aber auch möglich sein. Auch der Tabellenführer aus Leipzig konnte nur mit viel Kampf und Krampf einen Sieg gegen die Eisenbahner erringen. Egal wie, die Lok dampft trotzdem weiter, auch nach Niederlagen und das macht Sie so unverwechselbar. Auch wenn man weiterhin auf Srdan "Hans" Gavrilovic verzichten muss und auch Philipp Ihl mit einem Bänderriss im Sprunggelenk ausfällt, die Eisenbahner halten zusammen und kompensieren gemeinsam die unglücklichen Ausfälle.

Also, die Spannung steigt und es heißt: "Auf nach Köthen". Wir freuen uns jetzt schon auf die rot-gelbe und lautstarke Unterstützung von den Rängen. Auf geht´s Lok. 🥁📢🔥💛❤🚂👊