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Eisenbahner feiern geglückte Revanche
SG Pirna Heidenau vs. HC Burgenland 33:30 (17:12)
Man kann schon von einer geglückten Revanche sprechen, wenn man das vergangene Spiel Revue passieren lässt. Der HC Burgenland, Tabellennachbar und in der Vorsaison noch in der dritten Liga aktiv, reiste mit dem festen Vorsatz an, auch in Pirna gewinnen zu wollen.
Man hatte etwas gutzumachen. Das hatten die Eisenbahner aber auch. In der Vorwoche, beim Derby in Dresden, stotterte vor allem der Motor im Angriff.
Unseren Jungs gelang Samstagabend auch wirklich der bessere Start ins Spiel. Richard Wilga traf nach 10 Minuten zum 7:4. Und ja, die Angriffe wurden von unserer Seite konzentrierter abgeschlossen. Das verschaffte der Milicevic Sieben weiteres Selbstvertrauen und ließ den Vorsprung weiter anwachsen.
Der Gästetrainer sah sich nach 20 Minuten genötigt, seine erste Auszeit zu nehmen, um seine Schützlinge neu auszurichten und den Pirnaer Lauf zu unterbrechen. 13:8 stand es zu diesem Zeitpunkt. Doch geändert hat es nicht wirklich etwas. Die Eisenbahner konnten mit einer deutlichen 17:12‑Führung in die Pause gehen.
Und sie kamen mit viel Elan aus der Kabine zurück. In den ersten sechs Minuten waren nur Pirnaer Tore zu sehen, die Führung wuchs auf 20:12. Darko Milenkovic hatte in seiner unnachahmlichen Art eines seiner am Ende sechs Tore erzielt. Als dann Ivo Kucharik gar zum 22:14 einnetzte, schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch statt weiterhin mit breiter Brust aufzutreten, gewann plötzlich Burgenland Oberwasser.
Drei Treffer in Folge für die Gäste ließen den Vorsprung schmelzen. Nach einer Dreiviertelstunde führten die Milicevic Schützlinge nur noch mit 24:20. Der Angriff hakte plötzlich wieder. Die Unsicherheit war zurückgekehrt. Doch die Eisenbahner zogen den Kopf aus der Schlinge und schienen beim 29:24 nach etwas mehr als 55 Minuten endgültig den Deckel aufs Spiel gemacht zu haben.
Aber die Gäste versuchten nun mit einer offensiven Manndeckung dem Spiel noch eine Wende zu geben. Tore fielen jetzt in kurzer Folge. Jovan Talevskis Treffer zum 32:28, 90 Sekunden vor dem Abpfiff, sorgte aber endgültig für die Entscheidung. Und Ivo Kucharik machte mit seinem vierten verwandelten Siebenmeter den Heimsieg perfekt.
Wäre nicht nach ca. 40 Minuten plötzlich die Unsicherheit aus der Vorwoche zurückgekehrt, hätten wir uns über einen deutlicheren Sieg freuen können. Doch letztendlich blieben die Punkte auf dem Sonnenstein. Und Respekt vor dem HC Burgenland, der sich nie aufgab. Wenn Dusan Milicevic seinen Jungs noch die Fehler aus der Schlussviertelstunde austreiben kann, und das wird er, ist auch kommende Woche in Freiberg etwas drin. Derbys mit den Bergstädtern zählen immer zu den Highlights der Saison. So wird sicher wieder ein großer Tross Pirnaer Fans die reichlich 50 km Anfahrt in Kauf nehmen, um die Eisenbahner zu unterstützen. Also, auf geht’s Lok!! 🚂💪
ZAHLEN ZUM SPIEL
der Eisenbahner
#71 Milenkovic, Darko

- Tore
- 6
- 7-Meter
- -/-
- 2-Minuten
- -
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter12-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter22-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter32-Minuten1Rote Karte
-/-7-Meter12-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
4/47-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
-/-7-Meter-2-Minuten1Gelbe Karte
U. Heller
Helen
Pirna TV
00127






























