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Wohlfühlzone trifft Abstiegskampf

HC Aschersleben vs. SG Pirna Heidenau 23:19 (11:9)

War das ein kollektives Versagen, was die Eisenbahner gestern Abend in der Sporthalle Ballhaus in Aschersleben geboten haben? Man kann zumindest von einer geschlossenen Mannschaftsleistung unter Normalform sprechen. Sieht man von der Treffsicherheit von Ivo Kucharik bei seinen Siebenmetern ab, kam aus dem Spiel heraus zu wenig – deutlich zu wenig.

Dabei war die Ausgangslage klar. Aschersleben steckt mitten im Abstiegskampf und kämpft um jeden Punkt. Unsere Mannschaft hingegen bewegt sich in der „Wohlfühlzone“ der oberen Tabellenhälfte. Dusan Milicevic hatte im Vorfeld eindringlich vor genau dieser Konstellation gewarnt.

Und die Gastgeber legten direkt los – drei Treffer in Folge, begünstigt durch drei technische Fehler unseres Teams. Fehler, die sich wie ein roter Faden durch das Spiel zogen. Am Ende standen 16 technische Fehler zu Buche – zu viele, um auswärts zu bestehen.

Doch auch Aschersleben erlaubte sich in dieser Phase einige Ungenauigkeiten. Philipp Ihl im Tor – als einziger mit Normalform – parierte mehrere Würfe stark. Der Ausgleich war schnell hergestellt, und beim 6:7 durch Torsten Schneider schien das Spiel in die gewünschte Richtung zu kippen. Doch dieser Eindruck täuschte. Die Gastgeber antworteten mit einem Vier-Tore-Lauf und setzten sich wieder ab. Mehr als die Reduzierung auf zwei Treffer Rückstand gelang unseren Jungs bis zur Pause nicht mehr.

ESV Lokomotive Pirna
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Nach dem Seitenwechsel folgte der erneute Ausgleich – Darko Milenkovic traf zum 12:12. Bis zur 42. Minute entwickelte sich ein offener Schlagabtausch: Führung, Ausgleich, erneute Führung. Dann brachte eine Auszeit der Hausherren den Wendepunkt. Aschersleben nutzte die anschließende Unsicherheit konsequent aus. Fehlwürfe, Abspielfehler, technische Fehler – ein regelrechtes Fehlerfestival auf Seiten der Eisenbahner. Keiner der zuletzt so überzeugenden Leistungsträger fand zu seiner gewohnten Form.

So nahm das Spiel seinen Lauf, und am Ende verließ Aschersleben verdient als Sieger das Feld. Für unsere Mannschaft bleibt die Erkenntnis, eine gute Ausgangsposition nicht weiter gefestigt zu haben. Es war eines dieser Spiele, die vermutlich noch stundenlang hätten dauern können, ohne dass die Wende gelungen wäre.

Doch: Egal!

Dieses Wochenende wartet mit dem designierten Aufsteiger aus Delitzsch die nächste große Aufgabe. Die Rollen sind klar verteilt – aber genau darin liegt die Chance. Nach zuletzt zwei schwächeren Auftritten bietet sich unserer Mannschaft die Möglichkeit zur Wiedergutmachung.




ZAHLEN ZUM SPIEL

der Eisenbahner

#10 Talevski, Jovan 1Tore
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
#11 Punte, Anton 1Tore
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte
#20 Schneider, Torsten 2Tore
-/-7-Meter32-Minuten1Rote Karte
#25 Kusal, Krzysztof Filip 3Tore
-/-7-Meter12-Minuten-Gelbe Karte
#28 Wilga, Richard 1Tore
-/-7-Meter12-Minuten-Gelbe Karte
#71 Milenkovic, Darko 2Tore
-/-7-Meter-2-Minuten-Gelbe Karte




U. Heller
D. Wünsche
Lok TV
00117

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